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Die wichtigsten, sozialen Netzwerke

Und warum du Sie unbedingt benutzen solltest.

Social Media Seiten wie Facebook oder Twitter sind in den letzten Jahren nicht nur in den Privatleben immer beliebter geworden, sondern haben auch einen hohen Anklang bei Firmen gefunden. Der Grund dafür ist, dass man mit Online Marketing in den sozialen Netzwerken auf die Bedürfnisse vieler potenzieller Kunden stößt. Darüber hinaus wird die Bekanntheit des eigenen Unternehmens gesteigert, das Image verbessert und ein optimaler Zugang zu den passenden Zielgruppen geschaffen.

Aber auf welchen Social Media Seiten lohnt es sich zu werben? Hier eine Übersicht der wichtigsten Social Media Seiten im deutschen Raum, die man als Unternehmer unbedingt nutzen sollte.

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© fotolia.com

Facebook

Wenn heute die Worte “Social Media” fallen, denkt man zuerst an Facebook. Kein Wunder, denn mit rund 1.71 Milliarden Nutzern (Stand Juni 2016) ist der Kanal die Userstärkste Social Media Plattform im Internet. Nach einer Studie ein Jahr zuvor wurde bereits herausgefunden, dass etwa 93 % der befragten Marketing Spezialisten Facebook für gewerbliche Werbezwecke nutzen. Damit wurde belegt, dass es entgegen vieler (oft zwiegespaltener) Meinungen durchaus Sinn ergibt auf Facebook zu werben. Ein Grund dafür ist das schnelle, unkomplizierte Versenden von Livenachrichten zwischen Firmen und Kunden.

Die Soziale-Interaktion hilft dabei, eine tiefere Kundenbindung herzustellen, indem durch regelmäßige Beiträge die Bekanntheit eines Unternehmens gesteigert wird. Die Möglichkeit, bezahlte Anzeigen in verschiedenen Intervallen zu schalten, verstärkt die Reichweite in den Zielgruppen. Somit werden mehr Aufrufe für die eigene Facebook Seite gezählt und umso höher der investierte Betrag ist, umso häufiger werden die Anzeigen Interessenten angezeigt. Dadurch gewinnt die Firmenseite Likes, das Ansehen des Unternehmens wird gesteigert oder User können zu einem Call-To-Action aufgerufen werden: Sprich, nach dem Ansehen der Werbung können die Angesprochenen direkt im Unternehmen anrufen, auf die Website klicken oder über Facebook eine Mitteilung schreiben.

Google +

Nach dem großen Erfolg von Facebook zog auch das US-amerikanische Unternehmen Google Inc. nach und gründete 2011 die Social Media Plattform „Google+“. Nach einigen Startschwierigkeiten zählt Google+ heute zum weltweit zweitgrößten sozialen Netzwerk.

Insbesondere zum Bekanntmachen von Produkten und Marken ist Google+ ein guter Indikator. Mitglieder können sich zum Beispiel untereinander vernetzen und Beiträge kategorisieren. Das Netzwerk ist im Gegensatz zu Facebook noch nicht lange am Markt, womit die Nutzung durch Privatpersonen eher gering ausfällt. Das belegen auch die Zahlen der Wachstumsstärke des Social Media-Kanals.

Obwohl es für die Behauptung keine offizielle Bestätigung gibt, spricht vieles dafür, dass die Anwendung von Google+ das Ranking in den Suchmaschinen positiv beeinflusst.

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Twitter

Der Mikroblogging-Dienst Twitter ist seit 2006 aus dem Internet kaum noch wegzudenken. Von den mittlerweile etwa 320 Millionen Mitgliedern rund um den Globus stammen circa 3 Millionen aus Deutschland. Hauptsächlich wird Twitter für private Zwecke verwendet, doch immer mehr Unternehmen greifen auf das Medium zurück, um mit den sogenannten “Tweets” (Beiträge) ihre Popularität im sozialen Netz zu steigern.

User, die gern wortreich ausschweifen, müssen sich bei den Tweets allerdings auf 140 Zeichen beschränken. Mit Markierungen wie @ und # kann man seine Beiträge dafür aber auch bestimmten Themen oder Personen zuschreiben. So werden Anzeigen noch gezielter an mögliche Kunden gerichtet.

Auch wenn sich Twitter im deutschsprachigen Raum bisher nicht so erfolgreich wie in anderen Ländern behaupten konnte, spricht vieles dafür, einprägsame Tweets an die Follower (interessierte Abonnenten der Seite) zu richten.

YouTube

Ganz vorn mischt die 1 Milliarde Nutzer starke Videoplattform YouTube in den Weiten der sozialen Netzwerke mit. Seit 2005 laden zahlreiche Blogger, Hobbyfilmer, Werbebotschafter, Film- und Musikliebhaber auf der ganzen Welt ihre Videos bei Youtube hoch.

Die Sache hat allerdings einen kleinen Haken mit dem Namen “Gesetz”. Da die Rechtsprechung in jedem Land anders ist, werden einige Sehberechtigungen eingeschränkt oder gar nicht erst gewährleistet. Das ist aber kein Grund die Kamera gleich auszuschalten und die geplante YouTube-Star Karriere an den Nagel zu hängen. Denn immerhin gibt es allein in Deutschland rund 8 Millionen YouTube Nutzer mit großer Begeisterung.

Das ist ein guter Grund für Unternehmen die reichweitenstarke Goldgrube für die Verbreitung eigener Werbefilme zu nutzen. Auf die Weise werden zahlreiche Konsumenten günstig und direkt angesprochen. Voraussetzung sind allerdings aktuelle Videos, die den Nerv interessierter Abonnenten treffen. Damit ist der Weg in die oberen Plätze der beliebtesten YouTube Kanäle auch schon vorbereitet. Den Rest erledigen die Fans, die mit Likes, Kommentaren und dem Teilen der Videos die Firma bekannter machen.

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Pinterest

Pinterest ist ein soziales Netzwerk, das zum Upload von Bildern genutzt wird. Großen Anklang findet der Kanal bei rund 3 Millionen Nutzern. Gut ein Drittel davon ist weiblich und hat einen besonderen Faible für Mode, Beauty und Lifestyle. Das ist genau das Richtige für Firmen, die in den Bereichen mit bunter Werbung reizen wollen.

Eine ausgedehnte Kommunikation auf Pinterest ist übrigens nicht notwendig, denn die Grafiken sprechen für sich. Damit eignet sich die Plattform hervorragend zur Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen. Zudem profitieren Unternehmen mit grafischen Portfolios von einer eigenen Social Media Profilseite.

Instagram

Ähnlich wie Pinterest bietet Instagram die Möglichkeit, Fotos und Videos hochzuladen. Der Mikroblog hat sich in den letzten Jahren durch seine besonderen Features immer mehr durchgesetzt. Allein in Deutschland glänzt die aktive Userzahl mit stolzen 4 Millionen.

Unter anderem können hochgeladene Medien durch Hashtags eingeordnet werden. In der App ist zusätzlich sogar die Bearbeitung durch ein einfaches Grafikprogramm gegeben. Darunter zählen verschiedene Filter, die man durch einfaches Auswählen über Fotos legen kann.

Von Produkt- und Dienstleistungsanbietern wird die App angewendet, um Artikel und Handfertigkeiten gezielter an Verbraucher zu vermarkten. Private User geben dagegen eher Einblicke in ihr Privatleben, was besonders Influencer (Blogger) für sich einsetzen. Denn sie kurbeln mit Videos in Wohlfühlatmosphäre die Kaufkraft und die Vergrößerung der Fangemeinde für Firmen an.

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Snapchat

Snapchat ist ein kostenloser Instant-Messaging-Dienst, der dadurch einen Trend auslöste, dass an Follower gesendete Medien nach wenigen Sekunden automatisch wieder gelöscht werden. Deswegen wird Snapchat oft zum Posten lustiger oder peinlicher Fotos verwendet. Seit Kurzem können selbst hochgeladene Bilder aber auch als eigene Snapchat-Story angelegt und für 24 Stunden gespeichert werden.
Das ist vor allem für Firmen begünstigend, die Kunden in ihrer Kontaktliste haben. Denn Konsumenten können empfangene Dateien ebenfalls als Snapchat-Story anordnen. Ein kleiner Tipp: Wenn in den zu verschickenden Grafiken das Firmenlogo eingebunden ist, steigert das die Aufmerksamkeit des Empfängers und man gerät nicht so schnell in Vergessenheit.

LinkedIn

Linkedin ist ein soziales Netzwerk, das sich darauf konzentriert, Geschäftskontakte zu knüpfen und zu pflegen. Weltweit ist es mit rund 400 Millionen Nutzern das größte Netzwerk dieser Art. Darunter wird es von rund 6 Millionen Deutschen aktiv genutzt.

Die Plattform ist auf drei Säulen aufgebaut: Network (Netzwerk), das sich auf den Ausbau und die Pflege der Kontakte bezieht. Opportunity (Möglichkeit), das vor allem Privatpersonen bei der Suche nach Jobs oder Ausbildungsmöglichkeiten hilft. Zu gu­ter Letzt unterstützt Knowledge (Wissen) als Nachrichtendienst.

Das Registrieren bei LinkedIn lohnt sich nicht nur wegen der schnell geknüpften Geschäftskontakte, denn darüber hinaus bietet die Plattform eine übersichtliche Seite auf der sich die Firma mit den wichtigsten Punkten inklusive Bildmaterial präsentieren kann.

Mit Kunden auf LinkedIn in Kontakt zu bleiben und ihren Aktivitäten zu folgen, ist übrigens eine sehr aufschlussreiche Analyse. Denn darauf können Angebote zum Kundennutzen ausgerichtet werden.

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Xing

XING ist wie LinkedIn ein Karrierenetzwerk, worin berufliche Kontakte verwaltet, ausgebaut und gepflegt werden. Die Plattform wurde 2003 in Deutschland gegründet und wird nach wie vor hauptsächlich im deutschsprachigen Raum genutzt.

Der letzte Quartalsbericht von XING weist 9,2 Millionen Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf, wovon etwa 869.000 User für einen Account bezahlen.

Durch die Vernetzung von Berufstätigen aller Wirtschaftszweige suchen und finden die Mitglieder Aufträge, Jobs, Partner, Tipps und frische Ideen für ein profitables Geschäftswachstum. In verschiedenen Gruppen sowie in den “News” werden dazu Artikel und Neuigkeiten veröffentlicht. Veranstaltungen diverser Fachbereiche werden zudem unter “Events” bekannt gegeben.

Je nachdem in welcher Branche man tätig ist, kann man auf den verschiedensten Social Media Seiten werben, um so den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu steigern. Wichtig dabei ist immer sich die eigene Zielgruppe vor Augen zu halten und sich im Klaren darüber zu sein, welches soziale Netzwerk für das eigene Unternehmen am sinnvollsten ist.