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Das Web verabschiedet sich von Flash

… und du solltest es auch

Spätestens seit 2010, als Steve Jobs das erste Mal eine lange, öffentliche Stellungnahme gegen das Einsetzen des Flash Players im Web veröffentlichte, zeichnet sich der Abschied des Flash Players aus dem Internet ab, vor allem in den letzten zwei Jahren wird dieser auch immer weniger von den großen Unternehmen im Internet genutzt. Der Adobe Flash Player, der seinen Höhepunkt in den 2000er hatte, ist vom Aussterben bedroht und das ist auch gut so.

Warum das so ist und warum Du für deine Website kein Flash mehr benutzen solltest, erfährst Du hier.

Adobe übernahm den Flash Player im Jahr 2006 von der Firma Macromedia und stellte darauf hin seine “Flash Plattform” vor, sowie auch den neuen Flash Player, der seit über einem Jahrzehnt im Internet vertreten war. Der Flash Player eignete sich hervorragend zum Darstellen von Videos, interaktiven Grafiken, Spielen oder Werbeanzeigen.

Mit der Weiterentwicklung des HTML-Standards (der Programmiersprache für Websites) wurde aber zunehmend vom Flash Player abgesehen, sein Ende war jedoch noch nicht in Sicht.

Dank dem neuen Standard HTML5 kann man nun davon ausgehen, dass in nächster Zeit der Flash Player komplett aus dem Internet verschwinden wird. Im Laufe der Jahre entwickelte sich der Adobe Flash Player im Gegensatz zu technologischen Anforderungen zurück und nicht – wie gewünscht – nach weiter, um neuen Ansprüchen gerecht zu werden.

Adobe_Flash_Player_Crashed

Der Flash Player stirbt aus

Trotz zahlreicher Updates des Flash Players, schienen Abstürze und Sicherheitslücken immer größer, anstatt weniger zu werden. Dabei stachen folgende 5 Punkte als größte Herausforderungen ganz besonders hervor:

Überraschuuung … Absturz: Endlich das coole Video ansehen, was einem wärmstens empfohlen wurde. Es geht los … Die Spannung steigt … Plötzlich ein Stocken, gefolgt von der mit Bedauern ausdrückenden Nachricht „Das Adobe Flash Plugin ist abgestürzt.“ Ein Reload der Seite brachte oft nicht viel. Das abrupte Ende vom angestimmten Lied war also, den Browser neu zu starten.

Bitte Warten: Nichts lieber als das. Was anderes blieb einem auch gar nicht übrig, denn der Flash Player hatte großen Hunger. Und zwar auf Ressourcen, die anderen Websites die Kraft zum Laden genommen haben. Oft reichte die Wartezeit aber aus, um sich selbst eine leckere Zwischenmahlzeit zuzubereiten.

Neues Update verfügbar: Die vielen Updates des Adobe Flash Players verschafften mehr Momente, die man mit sich selbst verbringen konnte. Denn während des Vorgangs mussten alle Taps geschlossen und der Browser nach jedem Update neu gestartet werden.

Herein reinspaziert, die Tür ist offen: Vor allem in den letzten Jahren wurden die Sicherheitslücken des Flash Players immer wieder kritisiert. Womit sich neben der Gefahr des Einschleichens von Viren und anderen schädlichen Kollegen wiederum die Frage einschleuste: Was genau wurde kontinuierlich non-stop upgedatet?

Privats“fake“einstellungen: Der unbändige Appetit des Flash Players war kaum noch aufzuhalten. Fast jeder Cookie wurde verschlungen und sorgfältig gespeichert. Leider hat das Flash Plugin dabei oft vergessen, sich den Einstellungen der Privatsphäre anzunehmen und auch entsprechend einzuhalten.

Der wohl ausschlaggebendste Grund für den Umstieg von Flash auf HTML5 ist die rasante Entwicklung mobiler Endgeräte. Smartphones, Tablets & Co. haben die Welt erobert, nur leider konnte Adobe bei der Entwicklung nicht mithalten, denn Flash funktioniert so gut wie gar nicht auf mobilen Endgeräten. Das hängt vor allem damit zusammen, dass Apple von Anfang an kein Flash unterstützte und mobile Apps sich an JavaScript und HTML5 bedienen. Der Flash Player wurde also von Anfang an nicht auf die Party gelassen.

Anti Flash Party

Des Weiteren bieten mobile Geräte im Gegensatz zum Desktop-PC nur eine geringe CPU- und GPU-Leistung an (sprich, Prozessor- und Grafikleistung). Flash verbraucht aber jede Menge davon und ist somit für mobile Geräte nicht abspielbar. Kurz: Die Prozessor- und Akkuleistung eines mobilen Gerätes sind nicht ausreichend, um Flash reibungslos abspielen zu können.

Was ist nun HTML5?

HTML5 ist der neueste Standard in der Auszeichnungssprache HTML (HyperText Markup Language). Dank HTML5 ist kein Flash Player mehr notwendig, da dieser Standard bereits über ein integriertes Videoelement und den Video-Codec H.264 verfügt.

Was das für Nutzer bedeutet? Ganz einfach: Flash wird überflüssig, und dank HTML5 wird surfen sicherer, schneller und speicherschonender. Websites, die sich an HTML5 und JavaScript bedienen, laden schneller und können auch auf mobilen Endgeräten angesteuert werden.

HTML5 ist im Gegensatz zu Flash ein offenes System und somit für alle verfügbar (sprich, man muss keine extra Plugins runterladen und installieren). Für Web-Entwickler bedeutet es, dass man nun unabhängig von Adobe seine Websites erstellen kann und trotzdem nicht auf professionelle Grafiken, Typografien, Animationen und Übergänge verzichten muss.

Viele Websites sind bereits umgestiegen

Große Konzerne wie Apple, Google, YouTube & Co. haben Flash entweder von Anfang an nicht genutzt oder sind spätestens 2015 auf HTML5 umgestiegen und verzichten komplett auf den Flash-Player. Ähnlich sieht es auch bei den neuesten Versionen von Google Chrome und Firefox aus.

Was bedeutet das für Inhaber einer Website? Wenn eine Website Flash-Inhalte integriert hat, sind sie für alle, die sich im Web mit Google Chrome (und mittlerweile auch Firefox) bewegen, nicht abrufbar. Kunden und potenzielle Neukunden können auf die Inhalte einer Flash Website nicht zugreifen.

Wir von Websitebutler verzichten von vornherein auf Flash und bieten unseren Kunden eine moderne Website, die sowohl auf allen gängigen Browsern, als auch auf Smartphones und Tablets erreichbar ist. Sollte Dein Interesse geweckt sein, erfährst du unten noch mehr zu unseren Paketen.

Surfen auf dem Smartphone: Der wichtigste Grund für HTML5

Bereits im Jahr 2010 hat Steve Jobs, der Gründer von Apple, eine umfangreiche Stellungnahme zur Benutzung (oder besser gesagt, der Nicht-Benutzung) von Flash abgegeben.

Zusammengefasst betonte Jobs, dass Flash proprietär (und nicht offen, wie HTML5) ist, nur veraltete Videoformate unterstützt, zu viele Sicherheitslücken aufweist, zu viel Akkuleistung verbraucht, keinen Touchscreen unterstützt und vor allem keine ausreichende Performance auf mobilen Geräten aufweist. Flash ist weder auf dem iOS (Apple), noch auf dem Android (Google) Betriebssystemen abspielbar. Somit ist Flash insbesondere für Websitebesitzer ein guter Grund, um darauf zu verzichten.

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Aber keine Sorge, du musst jetzt nicht unter die Programmierer gehen und HTML lernen.

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